Plattdeutsche Barther Bibel von 1588
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Der Barher Bibelgarten

Bibelgärten
Generell haben Gärten und Bibel viele Berührungspunkte: Gärten gibt es auf der Welt, seit Menschen sesshaft wurden. Das Wort „Paradies” bezeichnete einen Garten. Der Begriff leitet sich vom arabischen Wort „pairi-daeza”, übersetzt „umfriedeter Garten”, ab. Der Garten Eden, das Paradies aus der Schöpfungsgeschichte (1. Mose (Gen) 1, 29-30), ist das Urbild eines fruchtbaren, den Menschen ernährenden Raumes, in dem er sich geborgen fühlt.

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„Paradiesgärtlein“
Gemälde eines unbekannten Meisters, Entstanden um 1410
Zu diesem Gemälde schrieb Michael Hierholzer (zer.), Frankfurter Allgemeine Zeitung, Kultur (Rhein-Main-Zeitung), 1. Februar 2007: "Der himmlische Paradiesgarten, eine Vision von der zukünftigen Idylle, ein Bezirk, der abgeschottet ist von der Welt, im Ganzen ein Sinnbild für ein künftiges Reich der Sündelosigkeit: ... Die Natur als Inbegriff des Heils ist nicht wirklich Natur. Sie ist ein Garten."

Die Menschen lieben Gärten, denn sie sind Symbol des irdischen und himmlischen Paradieses.
Im Bibelgarten wird versucht, die biblische Botschaft aus einer ganz anderer Perspektive den Besuchern nahe zu bringen. Es gibt in Deutschland über 80 Bibelgärten, die sich in Gestaltung und Herangehensweise so sehr voneinander unterscheiden, das der Besuch jedes Gartens neue Eindrücke vermittelt.

Zwei Grundtypen haben sich herausgebildet:

Informative Bibelgärten zeigen den Besuchern möglichst viele der in der Bibel erwähnten Pflanzen beziehungsweise die in den deutschen Bibelübersetzungen genannten Arten. Ziel dieser Art von Bibelgärten ist es, die Bibel als Buch der Praxis zu zeigen. Pflanzen werden als Bestandteil des täglichen Lebens in den Geschichten der Bibel erwähnt oder gleichnishaft verwendet. Die Bibel wird in die Gegenwart geholt.

Bibelgärten können helfen, den Wert, die Schönheit oder Nützlichkeit der Pflanzen zu sehen und das Wort von der Bewahrung der Schöpfung aktiv und neu zu erleben. Franz von Assisi (1182-1226) hat es uns in seiner engen Beziehung und großen Achtung zu allem Lebendigen vorgelebt. Mit Ehrfurcht und geschwisterlicher Zuneigung begegnete er Tieren und Pflanzen.

Meditative Bibelgärten laden durch eine die Seele beruhigende Gestaltung zum inneren Hören auf Gottes Wort ein – sie sind vergleichbar mit den Innenhöfen der Klöster, die, entsprechend gestaltet und abgeschieden, Nonnen und Mönchen Raum zur Stille bieten. Vielfach schmücken Pflanzen, die in der Bibel erwähnt sind, diese Art der Bibelgärten. Wasser, Gesteine und Bäume versinnbildlichen die Aussagen der Bibel und haben einen hohen Symbolwert. So steht zum Beispiel der Baum im Christentum wie in vielen Kulturen für göttliche Weisheit, ist Lebensbaum, verbindet Himmel und Erde, ist im irdischen Paradies vorhanden und Symbol für das himmlische Paradies.

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